Berufsfachschule für Sozialpflege

Ausbildung zur Staatlich geprüften Sozialbetreuerin und Pflegefachhelferin / zum Staatlich geprüften Sozialbetreuer und Pflegefachhelfer

Aufnahmevoraussetzungen

Die Aufnahme setzt die beendigte Vollzeitschulpflicht voraus.
 

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung dauert zwei Jahre im Vollzeitunterricht und gliedert sich in zwei einjährige Ausbildungsabschnitte.
 

Ausbildung in der Schule (Stundentafel)


Pflichtfächer Jahrgangsstufe 10 Jahrgangsstufe 11
Allgemeinbildender Unterricht    
Religionslehre 2 1
Deutsch und Kommunikation 3 2
Sozialkunde 2 2
Sport 1 2
Fachtheoretischer und fachpraktischer Unterricht    
Berufs- und Rechtskunde 1 1
Lebenszeit- und Lebensraumgestaltung 4 3
Grundlagen der Pflege und Betreuung 6 5
Pflege und Betreuung 5 5
Hauswirtschaftliche Versorgung 4 4
Sozialpflegerische Praxis 8 8

Zusätzlich werden die Wahlfächer Englisch und Mathematik angeboten.


Ausbildung in der Praxiseinrichtung

Die fachpraktische Ausbildung wird in geeigneten Einrichtungen der Sozialpflege durchgeführt:
• Einrichtungen der Altenpflege
• Einrichtungen für Menschen mit Behinderung
• Einrichtungen der Krankenpflege


Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung am Ende der 11. Klasse umfasst folgende Fächer:
• Lebenszeit- und Lebensraumgestaltung
• Pflege und Betreuung
• Sozialpflegerische Praxis
 

Mittlerer Schulabschluss

Mit dem Abschlusszeugnis wird bei einem Notendurchschnitt von mindestens 3,0 und dem Nachweis ausreichender Kenntnisse in Englisch (z.B. Quali) der mittlere Schulabschluss verliehen.
 

Ausbildungsziel

Die Berufsfachschule für Sozialpflege vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten zur sozialpflegerischen und pflegerischen Mitarbeit in der Alten- und Behindertenhilfe sowie in der Krankenpflege.
 

Berufsabschluss

Bei erfolgreichem Abschluss wird die Berufsbezeichnung "Staatlich geprüfter Sozialbetreuer und Pflegefachhelfer" / "Staatlich geprüfte Sozialbetreuerin und Pflegefachhelferin" verliehen.
 

Berufsbild

Staatlich geprüfte Sozialbetreuerinnen und Pflegefachhelferinnen / Staatlich geprüfte Sozialbetreuer und Pflegefachhelfer sind dazu befähigt, als qualifizierte Zweitkraft insbesondere in der Alten- und Behindertenhilfe, aber auch in der Krankenpflege mitzuarbeiten.
 

Weiterbildungsmöglichkeiten

Nach erfolgreich abgelegter Abschlussprüfung kann die staatlich geprüfte Sozialbetreuerin und Pflegefachhelferin/der staatlich geprüfte Sozialbetreuer und Pflegefachhelfer vielfältige Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten wählen, z.B.
• Altenpflegerin / Altenpfleger
• Gesundheits- und Krankenpfleger/in
• Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in
• Heilerziehungspflegerin / Heilerziehungspfleger
• Erzieherin / Erzieher
(z.T. mittlerer Schulabschluss erforderlich)
 

Förderung und finanzielle Aufwendungen

Während der Ausbildung besteht Anspruch auf Ausbildungsförderung. 
Nähere Auskunft erteilt das zuständige Amt für Ausbildungsförderung (Landratsamt) 
Es besteht Lernmittelfreiheit und Kostenfreiheit des Schulwegs.
 Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. 

Rufen Sie uns einfach an! Telefon: 0 97 33 / 81 190


Melissa
Die Geschichte von Melissa

Hallo,
mein Name ist Melissa, ich bin Schülerin der Sozialpflege.

Nach meinem Qualifizierenden Hauptschulabschluss wollte ich eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin machen, konnte dies aber nicht, weil ich noch zu jung war. Die Ausbildung zur Sozialbetreuerin sollte die Zeit überbrücken und mir bereits einen kleinen Einblick bringen.
Während der Ausbildung hat man vier Tage in der Woche Schule und einen Tag Praktikum, man geht ein Jahr zu Menschen mit Behinderung und ein Jahr zu alten Menschen.

Die Arbeit mit Menschen mit Behinderung macht mir sehr viel Spaß, was ich zuvor nicht gedacht hatte. Weil ich durch die Ausbildung herausgefunden habe, dass die Heilerziehungspflege mich total begeistert, werde ich in diesem Bereich weitermachen.
Ich freu mich schon auf die Zusammenarbeit und die neue Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin in der Lebenshilfe. Ob ich trotzdem noch in die Krankenpflege gehen werde, steht noch offen...